Manteltarifvertrag bayern groß- und außenhandel

Das fängt bei der Schulung an, bei der sie alle Geschäftsbereiche durchlaufen. Fast alle ausgebildeten “Südmetaller” bleiben im Unternehmen, sehen sich eine Perspektive und eine berufliche Zukunft. Die Bezahlung erfolgt nach dem Tarifvertrag für die Beschäftigten der bayerischen Groß- und Außenhandelsunternehmen des LGAD (Nationaler Verband für Groß- und Außenhandel, Vertrieb und Dienstleistungen Bayern). Die BAG ist damit gegen die Vorinstanzen, die zu dem Schluss gekommen sind, dass die Betriebsvereinbarung weder die Vergütungspflicht noch die Wochenarbeitszeit regelt, so dass es keinen Tarifvertragsvorrang gibt. Vielmehr bestimmt die Betriebsvereinbarung nach Ansicht der Vorinstanzen lediglich, welche Fahrzeiten des Arbeitnehmers als Erfüllung seiner primären vertraglichen Verpflichtungen gelten. Sie hielten das Abkommen daher für wirksam. Neben dem Zusammenbruch des Staates, dem großen wirtschaftlichen Ruin und den verwüsteten Lebensgrundlagen vieler waren die Deutschen auch mit der moralischen Schuld konfrontiert, die ihre Nation selbst zugefügt hatte. Es könnte in jedem ehrlichen Geist keinen Zweifel an der schrecklichen Zahl des Krieges geben, da zuvor unvorstellbare Kriegsverbrechen und die Ermordung von sechs Millionen Juden und vielen anderen Opfergruppen ans Licht kommen. Die Menschen hatten damals keine Ahnung, wie die Sieger mit einer Nation umgehen würden, die solche Verbrechen begangen hatte, oder wie angesichts dieser Schuld eine neue deutsche Staatlichkeit, wie auch immer sie sich konstituieren, überhaupt in Betracht gezogen werden könnte.13 Grundsätzlich stellen Reisen zum Kunden, unabhängig davon, ob sie aus dem Unternehmen oder von zu Hause aus gemacht werden, eine Arbeitszeit nach der etablierten Rechtsprechung dar. Es ist nicht klar, ob dies auch vergütet werden muss; Die Entscheidung der BAG setzt jedoch voraus, dass ein Anspruch auf Vergütung besteht.

Nach Ansicht der BAG wurde dieses Recht auch im Rahmen des Betriebsvertrags nicht ausgeschlossen, da es sich auf eine Bereits durch einen Tarifvertrag geregelte Angelegenheit bezog. Nichts davon lief auf einen Prozess der Konfrontation mit dem Vermächtnis der Vergangenheit von Größe und Qualität hinaus, die wir heute kennen – aber es gab einen wichtigen Impuls mit dauerhaften Auswirkungen. Es zeigt, dass die ersten Jahre noch nicht von der allgemeinen Mentalität der Unterdrückung geprägt waren, die Hermann Lübbe als “kollektives Schweigen” bezeichnete74 – ein Begriff, den andere in Frage stellten – und dass es zumindest einige Anstrengungen gab, sich dem Erbe der nS-Ära zu stellen. Der Kläger ist bei der beklagten Firma im Außendienst als Servicetechniker beschäftigt.