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Um der wachsenden Mitgliederzahl gerecht zu werden, wurde 1883 in der Lorain Ave. 3919, dem heutigen Standort der Organisation, eine Menge gekauft und ein Gebäude im Wert von 13.000 US-Dollar errichtet. Dieses Gebäude wurde im August 1889 durch einen Brand zerstört. An seiner Stelle wurde ein größeres modernes Gebäude errichtet, das 56.000 US-Dollar kostete. Seitdem wurde das Gebäude weiter modernisiert und zählt heute fast 1.000 Mitglieder. East Side Mitglieder des ehemaligen Cleveland Turnvereins am 7. September 1876, organisierte Germania Turnverein und hielt ihre Gymnastikübungen in der alten Turnhall an ohio St. (Woodland Ave.) bis das Gebäude an die katholische Diözese Cleveland im Jahr 1887 verkauft wurde. Unter der Leitung von Wilhelm Kaufmann wurde die neue Germania-Halle 1888 für 65.000 US-Dollar auf der Erie-St. (heute E.

2416 E. Ninth St.) in der Nähe der Bolivar-Rd. errichtet. Kaufmann half bei dem neuen Projekt Paul Schneider, Adolf Mayer, Dr. Carl Zapp. Louis Uhl, Christian Schuenpbach, John Franz, Herman Pothmann, C. F. Uhl, John Feil, Dr. B. Frause, Leopold Einstein, Louis Wendorf und A. Ernst. 1908 fusionierte der Germania Tumverein mit dem Turnverein Vonvaerts, der am 18.

Mai 1890 gegründet wurde. Die Vonvaerts bauten ihr neues Zuhause 1893 an der Willson Ave. und Harlem St., wo die East Side Turners jetzt ihre Heimat haben, 1622 E. 55. St. Unter den frühen Führern der Vonvaerts waren Otto Neuert, George Ridinger, Franz Pfister, Dr. Robert Fischer, Ernst Miller, Ed Henning, H. Guetterie und A. Doehla. Die ersten deutschen Lutheraner von Cleveland schlossen sich der Gemeinde des Kleinen Bootes Jesu an. Da diese Gemeinde nicht den lutherischen Glauben bekennt, beschlossen sie, zu entrünnen, sobald sie sich stark genug fühlten. Im April 1843 gründeten sie die Zion Evangelisch-Lutherische Kirche.

Die junge Gemeinde hatte 45 Kommunikatoren. Der erste Pfarrer war David Schuh, der ein Jahr lang im Einsatz war. Gottesdienste fanden in der dritten Etage des alten Miller Blocks statt. Dieses Gebäude befindet sich noch immer auf der Nordseite der Superior Street, zwischen Seneca und Bank Street. Pastor Schuh predigte alle 14 Tage, und am Sonntag zwischen dem Gottesdienst hielt L. Richter. Pastor Schuh trat 1844 zurück und Pastor August Schmidt wurde Anfang 1845 berufen. Er bekleidete das Amt bis 1851. Der Saal an der Superior Street war zu klein und die Gemeinde kaufte viel an der Ecke Hamilton Street und Division Alley, auf dem sie eine Kirche und ein Pfarrhaus bauten.

Die Weihe fand am 20. Januar 1848 statt. Zuerst diente der Narthex der Kirche als Schule, später wurde eine Schule gebaut. Pastor Schmidt trat zurück und wurde durch Dr. H.C. Schwan ersetzt, der sein Amt 1851 antrat. 1856 wurde die Kirche an die Ecke Erie- und Bolivar-Straße verlegt. Da die Kirche zu klein war, baute die Gemeinde 1866 die heutige große Kirche auf Erie und Bolivar. Herr J. Melcher, 848 Prospect Street, war bereits Vorsitzender der Gemeinde, eine Position, die er von 1856 bis heute innehatte. Hinter der Kirche an der Bolivar Straße wurde ein großes Schulgebäude errichtet.

Das nationale Saengerfest 1859 brachte 24 deutsche Gesangvereine mit 400 Sängern aus Allegheny, Buffalo, Dünkirchen, Canton, Youngstown, Akron, Columbus, Wheeling und Detroit nach Cleveland. Das war eine deutliche Verbesserung gegenüber dem ersten Saengerfest, das hier 1855 stattfand, als 18 deutsche Gesangvereine mit 300 Sängern teilnahmen. Eine weitere Feder in der Kappe der Cleveland-Deutschen war die Tatsache, dass das zweite Songfestival so kurz nach dem ersten hierher zurückkehrte. Das zweite Saengerfest begann am 14. Juni 1850 mit einer Besonderen Aufführung der Oper “Alessandro Stradella”. Es endete am 17. Juni mit einer großen Parade vom öffentlichen Platz im Willson Park. “Der deutsche Geist und die Gemutlichkeit haben die Amerikaner sehr beeindruckt”, kommentierte ein deutscher Chronist. Musikalischer Leiter dieses Songfestes war John Van Oelkers.

August Thieme, Herausgeber des damals siebenjährigen Waechter am Erie, hielt eine feierliche Ansprache. Die bunte Parade bahnte sich ihren Weg in die Festhalle, wo die Konzerte stattfinden sollten, in der University Bldg., University Heights.